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Liebe Leser*innen, 


verheerende Waldbrände in Südeuropa, Anschlag auf den CSD in Berlin, ein stetiges Auf und Ab auf der internationalen politischen Bühne - fällt es Ihnen manchmal auch schwer, angesichts von Klimawandel, kaltem Hass und wachsender globaler Unsicherheit mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken? Wie können wir festhalten am Glauben, dass am Ende doch alles gut wird? Diese Fragen stellen nicht nur wir uns, sondern wahrscheinlich auch viele von Ihnen. Antworten darauf haben wir keine. Was wir aber haben ist die Hoffnung, mit unserer Arbeit Änderungen anstoßen zu können, mit unserer Forschung zu Lösungen und Verbesserungen beizutragen, in unserem Feld, dem Umwelt- und Klimaschutz. Für eine Zukunft für alle Farben des Regenbogens. Das ist schon eine ganze Menge, finden Sie nicht auch?

Woraus diese Arbeit besteht und welchen ganz praktischen Nutzen sie hat, stellen wir Ihnen jeden Monat in unserem Newsletter vor. Und wir freuen uns über Ihr Feedback. Fehlt Ihnen etwas? Gibt es etwas, das Sie interessiert, und zu dem Sie mehr wissen möchten? Lassen Sie es uns wissen über newsletter@ifeu.de.

Diesen Monat zeigen wir Ihnen, wie jede*r Einzelne beitragen kann:
Messen Sie Ihren CO2-Fußabdruck und prüfen Sie, wo es noch ganz individuelle Einsparmöglichkeiten gibt. Welche Rolle die Ernährung, Kleidung, Wohnen, Mobilität und vieles andere auf dem Weg hin zu einer besseren Zukunft spielen, können Sie hier nachlesen. Einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten erfreulicherweise auch viele Schulen, die im Rahmen des Projekts "Dein Klima" nach Wegen suchen,
den Schulalltag nachhaltiger zu gestalten. 

In diesem Sinne: bleiben wir alle zuversichtlich, denn nur daraus erwachsen Kraft und Offenheit für Veränderungen.

Es grüßen aus Heidelberg und Berlin

Isabelle Haupt & Frédérique Régincos

Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
ifeu Heidelberg und Berlin

Aktuelles aus dem ifeu

Mitmachen: Ihr persönlicher CO2-Fußabdruck

Wie groß ist Ihr persönlicher CO₂-Fußabdruck?
Wie unterscheiden sich CO2-Emissionen beispielsweise nach Wohnort (Stadt/Land), Haushaltsgröße oder Geschlecht?

Um diese Fragen besser beantworten zu können, führt das Umweltbundesamt eine Befragung zum CO2- Rechner durch. 
Dafür werden Teilnehmende gesucht, die ihr Wohn- und Konsumverhalten einbringen möchten. Die Teilnahme dauert etwa 6 Min und umfasst die Beantwortung eines kurzen Fragebogens sowie die Erstellung einer persönlichen CO₂-Bilanz.

Zum Fragebogen 

Der CO2-Rechner wird von der KlimAktiv gGmbH im Auftrag des Umweltbundesamts betrieben und in Zusammenarbeit mit dem ifeu Heidelberg und dem Umweltbundesamt beständig angepasst und weiterentwickelt.


Collage: ifeu gGmbH 

Prämien für Schulen aus dem Rhein-Neckar-Kreis:
Aktiv für Klima und Umwelt

Beim Klimaschutz kommt es auf Ausdauer, Teamgeist und kontinuierliches Engagement an. Dies zeigt auch das Motto der diesjährigen Abschlussfeier des Projekts:

Wir bleiben am Ball! 

Seit fünf Jahren setzen sich Schulen im Rhein-Neckar-Kreis im Rahmen des Projekts „Dein.Klima“ für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Schulalltag ein. Für ihre Aktivitäten im vergangenen Schuljahr wurden nun 19 Schulen mit einer Prämie ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt das vielfältige Engagement der Schulen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie und Ressourcen im Schulalltag. Zur  Übergabe der Prämienurkunden trafen sich Vertreter*innen der teilnehmenden Schulen im Juli im ifeu Institut in Heidelberg.

Das ifeu Heidelberg und die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg (KLiBA) begleiten das Projekt seit Beginn an fachlich und pädagogisch. Sie unterstützen die Schulen mit Beratungsangeboten, Workshops und praxisnahen Materialien bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzaktivitäten. Vom ifeu mit dabei ist unsere Kollegin Lisa Muckenfuß. 


Zur vollständigen Meldung

Foto: ifeu gGmbH

Neues Design ifeu.de

Haben Sie es schon bemerkt? Wenn Sie unsere Homepage besuchen, finden Sie ab sofort eine neu gestaltete Startseite vor. Wir haben nicht nur das Design verändert, sondern versuchen auch, Seitenbesucher besser als zuvor zu informieren.

Sie finden auf einen Blick immer die neueste Nachricht, das neueste Projekt und die neueste Publikation, können sich aber natürlich weiterhin mit einem Klick über ältere Veröffentlichungen informieren. 

Wer das ifeu noch gar nicht kennt, lernt unsere Forschungsschwerpunkte über die Themenkacheln direkt kennen und kann von dort weiter navigieren oder - eine Etage weiter unten - die beliebtesten interaktiven Rechner ausprobieren. 

Und wer selbst kein Social media hat, kann über die eingebetteten Feeds direkt mitlesen, wenn es etwas Neues gibt und den ifeu-Newsletter abonnieren. 

Schauen Sie doch gern mal rein


Foto: Screenshot Ausschnitte ifeu.de 

Neues aus unseren Projekten

Update beim ifeu Lkw-Beratungstool „My eRoads“

Vor der Sommerpause hier im Süden der Republik haben unsere Kolleg*innen aus dem Fachbereich Mobilität dem Lkw-Beratungstool "My eRoads" ein umfangreiches Update verschafft. Hier nur einige der Neuerungen:

  • Aktualisierte Lkw-Datenbank (nun insgesamt 124 Batterie- und Brennstoffzellen-Lkw)
  • Aufteilung der kleinsten Größenklasse in schwere Transporter und leichte Lkw
  • Aktualisierte Ladesäulen-Datenbank (nun insgesamt 43 Ladesäulen)
  • Überarbeitete Darstellung der Installationskosten und Ergänzung der Netzanschlusskosten für betriebliche Ladeinfrastruktur


Schauen Sie für weitere Details gerne mal rein!

Hintergrundinfos: Das Tool ist daraufhin optimiert, einen möglichst großen Anteil aktuell verfügbarer Fahrzeugmodelle abzubilden und miteinander vergleichbar zu machen. Es soll somit eine erste Einschätzung ermöglichen, in welchen Bereichen der 
Flotte Elektrofahrzeuge in Frage kommen und mit welchen Vollkosten der Betreiber im Vergleich zu entsprechenden Dieselfahrzeugen rechnen kann. Dabei werden insbesondere die Anschaffungskosten und Betriebskosten der Lkw um
fassend abgebildet. Hierfür wird eine Vielzahl an Annahmen getroffen, die im Tool transparent dargestellt und auf den individuellen Einsatzfall angepasst werden können. Neben den Lkw werden auch die Kosten der Ladeinfrastruktur berücksichtigt. 

Zum Tool

Foto: ifeu gGmbH

Umfrage zur kommunalen Bilanzierung

BISKO steht abgekürzt für die "Bilanzierungssystematik Kommunal". Sie wurde im Rahmen eines durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) geförderten Projekts entwickelt und 2014 veröffentlicht.

Die vorliegende Umfrage ist Teil des Prozesses zur Weiterentwicklung von BISKO. Sie bildet den Auftakt und soll dazu dienen, Erfahrungen sowie Wünsche aus den vergangenen Jahren der kommunalen Bilanzierung einzusammeln und zu strukturieren.
 
Setzen Sie BISKO in Ihrem Arbeitsalltag ein? Dann sind Ihre Erfahrungen sehr wertvoll für uns und danken wir Ihnen herzlich für Ihre Teilnahme!

Die Ergebnisse werden genutzt, um gezielt einen Workshop für das Jahresende vorzubereiten und die Weiterentwicklung von BISKO voranzutreiben.
Die Umfrage ist eingebettet in ein Projekt des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) zur Standardisierung von Monitoring-Instrumenten für Kommunen mit dem Umweltbundesamt (UBA) als Fachbegleitung. Beauftragt sind neben dem ifeu, das Öko-Institut sowie
Klima-Bündnis e. V.. 

Zur Umfrage

Neue Publikationen 

Erbsenprotein im Umweltcheck

Die Nachfrage nach pflanzlichen Proteinen wächst. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Entwicklung neuer Lebensmittel und können dazu beitragen, Ernährungssysteme nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig fehlten bislang vergleichbare und belastbare Daten zu den Umweltwirkungen vieler neuartiger Proteinprodukte. Eine aktuelle Studie des ifeu zeigt nun am Beispiel von Erbsenprotein, wie sich unterschiedliche Verarbeitungsschritte auf den ökologischen Fußabdruck auswirken.

Weitere Infos & Download Bericht

Foto: ExQuisine_stock.adobe.com_157565738

 

Vom Bestand zur Zukunft: Transformation von Wohnsiedlungen in Kleinstädten

Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und Treiber – wie demografischer Wandel, Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Fehlverteilung von Wohnraum – geraten mit der bebauten Umwelt in Konflikt. Dieser kurze Expertenbericht enthält praktische Empfehlungen, die den Kommunalbehörden in Kleinstädten als Orientierungshilfe bei der Umgestaltung von Wohnsiedlungen dienen sollen.

Download Kurzexpertise

Foto: Titelblatt Studie. Gestaltung:  
studio-fiss.de | andreaschwedt.de | 
subsolar* architektur & stadtforschung

 

Wissenschaftliche Begleitung zur Umsetzungs der Nationalen Bioökonomiestrategie

Die Nationale Bioökonomiestrategie, NBÖS, von 2020 zielt darauf, mit auf biogener Basis erzeugten Produkten, Verfahren und Dienstleistungen die Transformation in ein post-fossiles Wirtschaftssystem in allen wirtschaftlichen Sektoren zu ermöglichen.

Außerdem soll sie dazu dienen, eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren, Innovation und Wachstum anzuregen und dabei Einkommenschancen in ländlichen Regionen der Industriestaaten wie auch in Ländern des Globalen Südens zu schaffen.

Jedoch geht mit einer Ausweitung der Biomassenutzung das Risiko nicht unerheblicher ökologischer Konflikte einher. Die Studie analysiert die Wechselwirkungen und Konflikte der Biomassenutzung mit Umwelt- und Naturschutzbelangen. 

Zur Studie


Foto: Titelblatt Studie 

 

Agora Studie: Biomasse für Energie und Rohstoffe in der EU

Leitlinien für die Zuteilung in einer Welt mit begrenzten Biomasse-Ressourcen

Da die Nachfrage nach Biomasse als Ersatz für fossile Ressourcen voraussichtlich steigen wird, ist davon auszugehen, dass die nachhaltige Biomasseversorgung zunehmend an ihre Grenzen stoßen wird, während ein umfassender Überblick über den künftigen Biomassebedarf und die Biomasseversorgung in der EU fehlt. 

Aufbauend auf eigens entwickelten Szenarien von Agora Energiewende beauftragte Agora das ifeu, die Machbarkeit und Praktikabilität einer Merit-Order für die Biomasseverwertung zu bewerten und eine höhere Granularität einiger Biomasseflüsse bereitzustellen. In enger Zusammenarbeit mit Agora und gemeinsam mit dem finnischen Umweltinstitut SYKE verbessert die Analyse des ifeu die Genauigkeit der Erfassung von Angebot und Nachfrage bei Biomasse und liefert evidenzbasierte Leitlinien für eine optimale sektorübergreifende Verteilung von Biomasse im Zeitverlauf.

Zur Studie

Foto: Titelblatt Studie 

 

So lassen sich Schadstoffemissionen im Verkehr weiter reduzieren

Neue ifeu-Studie mit umfangreicher Datengrundlage für die Politik

Die kontinuierliche Anpassung gesetzlicher Vorgaben ist entscheidend, um Schadstoffemissionen von Kraftfahrzeugen wirksam zu senken – besonders bei bisher unregulierten Quellen wie Reifen- und Bremsabrieb. Im Rahmen der Studie haben die Forscher*innen konkrete Verbesserungsvorschläge für die Emissionsnormen von Pkw, leichten und schweren Nutzfahrzeugen erarbeitet und in die Euro 7-Norm eingebracht.


Zum Bericht

Foto: Titelblatt Studie 

 

ifeu on Tour

Lebenszyklusperspektiven in Berlin

Anfang Juli traf sich die internationale Life-Cycle-Community zur hybrid durchgeführten "Life Cycle Innovation Conference" (#LCIC2026) in Berlin. Im Mittelpunkt standen nachhaltige Innovationen, Life Cycle Assessment, Circular Economy und der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. 

Auch das ifeu war mit mehreren Vorträgen vertreten – unsere Kolleginnen Stefanie Burghardt, Fachbereich Industrie und Produkte und Hanna Karg, Fachbereich Biomasse & Ernährung, nahmen die großartige Gelegenheit wahr, aktuelle Forschungsergebnisse in Berlin vorzustellen. Gemeinsam mit weiteren begleitenden ifeu-Kolleg*innen knüpften sie bereichernde Kontakte zu Menschen, die sich für die Förderung des Lebenszyklusdenkens einsetzen. Hanna Karg hat ihre persönlichen Eindrücke und Erkenntnisse des Austauschs in einem Linkedin Post zusammengefasst. 

Homepage LCIC 2026

Fotos: LCIC 2026 (https://fslci.org/lcic/lcic2026/)

Das schreibt die Presse

Aktuelle Termine

Sie finden unsere öffentlichen Vorträge, Webinare etc. auf einen Blick hier:

Und sonst so?

Hirn und Herz durchlüften

Wir sind gewandert, wie jedes Jahr im Sommer. Einen Tag Auszeit vom Schreibtisch und den täglichen Aufgaben und Herausforderungen. Dafür: schöne Begegnungen mit Kolleg*innen, mit denen man sonst vielleicht nicht so viel zu tun hat - interessante Gespräche, gemeinsames Minigolf und leckeres Picknick inklusive. Dieses Jahr ging es knapp 20 km zu Fuß den Neckar flußabwärts nach Ladenburg und zurück. Bei den Temperaturen trotz des ebenen Weges ohne Steigung keine kleine Angelegenheit! Wir haben es alle wohlbehalten geschafft und waren froh, als wir den Tag mit hochgelegten Beinen bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen lassen konnten.

Foto: ifeu gGmbH, unter Verwendung eines Kartenausschnitts von OpenStreetMap

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ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH
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